Bürgerbefragung in Gosau zeigt Schwachstellen der Gemeindeführung auf

Bürgermeister-Kandidat Markus Schmaranzer sieht sich bestätigt

Die ÖVP-Bürgerbefragung machte zwei wichtige Punkte sichtbar: die Gosingerinnen und Gosinger wollen an der Gestaltung ihrer Gemeinde aktiv mitarbeiten und die Bevölkerung der Dachsteingemeinde hat auch sehr klare Vorstellungen davon, was in ihrem Ort zukünftig wichtig ist.

Mehr für die Einheimischen tun

Mit den Themen „Kinderbetreuung“, „Leistbare Baugründe für Einheimische“ und „Stopp für Zweitwohnsitze“ wurden konkrete Punkte genannt, die sehr deutlich machen, dass in Gosau Handlungsbedarf für die Gemeindeführung besteht. „In allen drei Bereichen kann der Bürgermeister etwas tun – offensichtlich finden die genannten Wünsche der Bevölkerung bei ihm kein Gehör, sonst wären diese Punkte nicht ganz oben auf der Wunschliste der Bevölkerung“, zieht Bürgermeister-Kandidat Markus Schmaranzer seine Schlüsse aus der Befragung der Gemeindebevölkerung.

Gemeinde darf nicht auf Einnahmen für Parkplatz und  Camping verzichten

Obwohl der SPÖ-dominierte Gemeinderat bereits Einnahmen aus der Parkplatz- und Camping-Nutzung am Grundstück der Gosausee-Parkplätze im Budget beschlossen hat, wird die Bewirtschaftung dieser Flächen nicht angegangen „Der Bürgermeister ist hier seit Monaten untätig“, ärgert sich Markus Schmaranzer darüber, dass der Gemeinde hier wichtige und vor allem dringend benötigte Einnahmen entgehen. „Es besteht hier sofortiger Handlungsbedarf des Bürgermeisters“, drängt Schmaranzer den Bürgermeister.  

Wege, Gemeindestraßen und Brücken besser in Schuss halten

Die Wegerhaltung (Gosaubachweg, Gosausee-Rundweg, Panoramaweg), die Sanierung und der Ausbau der Gemeindestraßen sind weitere, wichtige Anliegen in Gosau. „Hier muss die Gemeinde aktiv werden und auch unterstützend eingreifen“, fordert Bürgermeister-Kandidat Markus Schmaranzer.

Tourismus ist wichtig, jedoch nicht auf die Einheimischen und örtlichen Betriebe vergessen

In den letzten Jahren ist in Gosau der Tourismus massiv ausgebaut worden. Das bringt da und dort viele Vorteile. Manche träumen sogar davon, „das Kitzbühel von Oberösterreich“ zu werden. Für Schmaranzer geht das aber zu weit. „Der Schutz unserer Umwelt liegt mir am Herzen. Wir müssen sehr vorsichtig an weitere Projekte herangehen und dürfen dabei nicht auf die Einheimischen vergessen“, sieht Bürgermeisterkandidat Markus Schmaranzer die Gemeinde in der Pflicht. Ziel ist es, beim wirtschaftlichen Aufschwung alle Gosingerinnen und Gosinger mitzunehmen – und zwar über alle Branchen hinweg. Hauptaugenmerk muss auf der Erhaltung der hohen Lebensqualität liegen, die sowohl von den Einheimischen als auch von den Gästen so hoch geschätzt wird.

Flexible Kinderbetreuung und Erhalt der Schulen

Gosau muss auch zukünftig ein umfassendes Kinderbetreuungs- und Schulangebot haben. Als junger Vater versteht Schmaranzer die Bedenken berufstätiger Eltern nur allzu gut. „Deshalb müssen wir alles tun, um unsere Einrichtungen in der derzeitigen Form zu erhalten bzw. den Kinderbetreuungsbereich weiter auszubauen“, fordert Schmaranzer. Das beinhaltet auch die Forderung, die bisherigen Serviceleistungen der Gemeinde aufrecht zu erhalten. „Unsere Jugend ist das wichtigste für unsere Gemeinde, sie müssen wir in jeder Hinsicht unterstützen“, so der neue Gosauer Bürgermeister-Kandidat abschließend.

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Bürgermeisterkandidat Markus Schmaranzer