Goiserer ÖVP setzt auf Soziales und Ortsgestaltung

Neues Team für Goisern

Mit einer Liste von 60 Kandidatinnen und Kandidaten tritt die Goiserer ÖVP deutlich gestärkt zur Gemeinderatswahl 2021 an. „Besonders stolz bin ich darauf, dass unser erfahrenes Team durch zahlreiche weitere Gemeindebürgerinnen und -bürger unterstützt wird, die für ihre Heimat Goisern motiviert und tatkräftig arbeiten wollen“, zeigt sich Bürgermeisterkandidat Hansjörg Peer über den Zuspruch erfreut. Beachtlich ist auch die hohe Frauenquote im Kernteam, was in dieser Form in Goisern keine Selbstverständlichkeit ist. „Unter den ersten 20 Kandidaten stehen auf unserer ÖVP-Liste jeweils 10 Frauen und Männer“, so ein sichtlich stolzer Bürgermeister-Kandidat Peer. Mit Johannes Leitner auf Platz 3 der Wahlliste konnte Hansjörg Peer einen langjährigen, politisch interessierten Neueinsteiger gewinnen. Auch zwei junge Damen, die Kinderärztin Patricia Stroicz und die Obfrau der Union Bad Goisern, Johanna Leitner, unterstützen erstmalig das Team um Bürgermeisterkandidat Peer.

 

Unzufriedenheit in der SPÖ lässt Kandidaten wechseln

Spannend ist, dass auch zwei ehemalige SPÖ-Mandatare diesmal für die ÖVP ins Rennen gehen. „Ich bin verwundert, wie die Goiserer SPÖ mit langjährigen Funktionären und Funktionärinnen umgeht, es gibt immer mehr Mandatare, die sich in der SPÖ nicht mehr wohlfühlen“ stellt Peer seit einiger Zeit große Unzufriedenheit bei den Sozialdemokraten fest, die sich durch Austritte und Parteiwechsel manifestiert. Mit Marcus Tulach, (Ex-SP-Gemeinderat) einem erfolgreichen Unternehmer, sowie dem Bauleiter Manuel Köck (Ex-SP-Ersatzgemeinderat), wird das Team verstärkt. „In Bad Goisern muss sich endlich etwas ändern. Die jahrzehntelange absolute Mehrheit der SPÖ muss gebrochen werden, damit auch Ideen anderer Parteien eine Chance zur Umsetzung haben“, wollen die neuen Kandidaten Änderungen durchsetzen und blicken der Zusammenarbeit mit Hansjörg Peer und dem gesamten Team positiv entgegen.

 

Sozialhilfe in Goisern beschämend niedrig

Die Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen hat in der SPÖ-Gemeinde Bad Goisern offensichtlich keine große Tradition, wie durch einen Bericht des Prüfungsausschusses nun öffentlich wurde. „Jahrelang war es der Goiserer SPÖ mit ihrer absoluten Gemeinderatsmehrheit nur € 3.500.- pro Jahr wert, um damit hilfsbedürftige Menschen zu unterstützen“, zeigt sich der ÖVP-Bürgermeisterkandidat der Welterbegemeinde, Hansjörg Peer, schockiert. „Ich kann es noch immer kaum glauben – eine SPÖ, die bei jeder Gelegenheit ihre soziale Gesinnung in den Vordergrund zu stellen versucht, leistet sich in ihrem eigenen Wirkungsbereich eine derartige Schwäche. „Ich finde es wichtig, dass die Goiserer Bevölkerung noch vor den Wahlen im September über diesen sozialen Missstand aufgeklärt wird“, meint Peer, der sich mit seiner ÖVP für die nächste Amtsperiode vorgenommen hat, die Goiserer Sozialhilfe von Grund auf zu erneuern. Denn eines ist für Hansjörg Peer klar: „Nur weil die Mehrheitspartei das Wort „sozial“ im Parteinamen führt, ist das noch lange keine Garantie, dass sie auch sozial handelt, wie man sieht.“

 

Ortskerngestaltung statt Asphaltwüste

Ein Kernthema der Goiserer ÖVP ist die Errichtung von drei Begegnungszonen im Zentrum – Hauptplatz/Schloss Neuwildenstein, „alter“ Marktplatz in der Kirchengasse sowie die Wiederbelebung des Kurparks. „Goisern braucht endlich einen lebenswerten Ortskern, in dem sich die Gastronomie entwickeln kann und auch für die Handelsbetriebe neue Möglichkeiten geschaffen werden“, legt Peer die Marschrichtung bei diesem Projekt fest. „Dazu planen wir die Neu- bzw. Umgestaltung der Plätze rund um das Zentrum. Vorrangig ist, dass unser Marktplatz ein neues, vor allem freundliches Gesicht bekommt. Außerdem möchten wir dem Wunsch vieler Goiserinnen und Goiserer nach einem Musikpavillon im Kurpark nachgehen.“  Erfreulich ist, dass die österreichische Bundesregierung Bad Goisern einen Betrag von 600.000 Euro als Investitionsprogramm zur Verfügung stellt. „Diese Summe könnten wir als Beitrag zur Neugestaltung unseres Zentrums verwenden“, schlägt Peer vor. „Wichtig wäre hier aber ein sinnvolles Gesamtkonzept. Dazu brauchen wir aber kein Diktat der SPÖ-Mehrheit – wir wollen, dass die Bevölkerung und die Betriebe mitreden und mitgestalten können.“

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Wollen sich in den kommenden Jahren für mehr Bürgernähe und mehr soziale Wärme in Goisern einsetzen – die Kandidaten der ÖVP Bad Goisern.