ÖVP-Mitgliederbefragung liefert Zukunftsthemen für Ischl

Zufrieden zeigt sich der ÖVP-Stadtparteiobmann mit den Ergebnissen der Mitgliederbefragung, die von der ÖVP in den vergangenen Wochen durchgeführt wurde. „Wir sehen, dass unsere Mitglieder sehr klare Vorstellungen von den Zukunftsthemen für Ischl haben“, freut sich VP-Chef Lorenz Müllegger über die Rückmeldungen seiner Freunde.

 

Arbeit und Wirtschaft steht im Mittelpunkt

 

Ganz oben auf der Liste der Anliegen steht die zukünftige Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Bad Ischl. „Ich habe mich beim Land Oberösterreich informiert – im Vergleich zu unserer Nachbargemeinde Bad Goisern schauen wir da schlecht aus“, berichtet Müllegger von seinen Erhebungen. So sind in Bad Goisern in den letzten 10 Jahren ca. 10 % mehr Arbeitsplätze entstanden, in Ischl sind im Vergleich zu 2011 sogar weniger Menschen unselbständig beschäftigt. „Das ist nicht gut für die Menschen in unserer Stadt“, so Müllegger, der zusätzlich darauf verweist, dass damit auch die Stadtkasse deutlich schwächer aufgestellt ist. „Auch müssen wir als Stadtgemeinde alle Wirtschaftszweige ordentlich betreuen – Handel und Gewerbe sind ebenso wichtig wie das touristische Angebot“, fordert der Ischler VP-Obmann.

 

Endlich ordentliche Verkehrslösungen finden

 
Ein weiteres wichtiges Thema ist die Planung der Verkehrssituation in der Kaiserstadt. „Unser Stadtgebiet ist so weitläufig, dass der öffentliche Verkehr bei weitem nicht alle Bewohner versorgen kann“, beschreibt Müllegger die ländliche Siedlungsstruktur von Ischl. „Ich will auch niemanden aussperren – weder die Ischlerinnen und Ischler noch unsere Gäste“, beharrt Müllegger auf zentrumsnahe Parkmöglichkeiten. Was die Parkprobleme hinter dem Kurhaus betrifft, ist für den Wirtschaftsstadtrat klar, „dass neue Projekte nur dann genehmigungsfähig sind, wenn sie sich parkplatzmäßig selbst versorgen können“, so der ÖVP-Chef.  

 

Heimische Vereine und das Ehrenamt fördern

 

„Unsere Vereine stehen bei den Ischlerinnen und Ischlern hoch im Kurs“, weiß der ÖVP-Chef aus eigener Erfahrung. Er fordert hier eine Gleichberechtigung mit anderen Ausgaben-Posten im Stadtbudget. „Natürlich freuen wir uns auf die Kulturprogramme im Sommer – aber wir sollten dafür für ein, zwei Künstler mehr Geld ausgeben, als was wir insgesamt unseren Vereinen an Förderungen zukommen lassen“, will Müllegger bei den nächsten Budgetverhandlungen den Wunsch seiner Mitglieder nach stärkerer Förderung der heimischen Vereine nachkommen.    

 

Bürgeranliegen endlich ernst nehmen

 

„Es gibt in dieser Stadt mindestens 5 Bürgerinitiativen, das sind für mich keine Berufsquerulanten, sondern Menschen, deren Anliegen in der Stadtführung nicht gehört werden“, zeigt Müllegger Verständnis dafür, dass Bewohner ihre Interessen vertreten. Für Mülleggers ÖVP ist klar, dass die zukünftige Politik in Ischl deutlich mehr die Sorgen der Einheimischen im Blick haben muss. „Wenn wir gewählt werden wollen, müssen wir mit und für  die Menschen arbeiten, nicht gegen sie – das ist Uralt-Politik und die wollen wir in der ÖVP nicht mehr mittragen“, gibt sich Müllegger kämpferisch.

 

 

Alle Ortschaften gleich behandeln

 

Eines der häufigsten Themen war das Anliegen der VP-Mitglieder, alle Ischler Ortschaften möglichst gleich zu behandeln. „Strassensanierungen, Investitionen in die Infrastruktur, Modernisierungen von Spielplätzen und Gehwegen – all das sollte gerecht und möglichst gleich über alle Ortschaften verteilt werden“, gibt der ÖVP-Chef die Meinung seiner Mitglieder wieder. Zusammenfassend berichtet Müllegger von einer guten Beteiligung bei dieser Befragung. Insgesamt wünschen sich die Ischler ÖVP-Mitglieder, dass die Volkspartei nach der Wahl wieder eine wichtigere Rolle spielt und mit voller Kraft für Ischl und seine Bevölkerung arbeitet.

Lorenz_Müllegger_ÖVP_Bad_ischl_-_c_ÖVP_Salzkammergut.jpg
gf. Stadtparteiobmann StR Lorenz Müllegger